Das Cello

Als großer Bruder der Geige und Bratsche gehört das Violoncello zur Familie der Violinen. Es bildet zusammen mit dem Kontrabass das Fundament des klassischen Streichorchesters. Man findet es in beinahe allen Bereichen der Musik, daher sind seiner Verwendung keine Grenzen gesetzt. Da die Tonlage des Cellos der der menschlichen Stimme sehr ähnlich ist nimmt man seinen Klang als besonders angenehm wahr.

Erfolgserlebnisse machen das Lernen leichter
Gespielt wird es im Sitzen, die linke Hand greift die unterschiedlichen Töne und der rechte Arm streicht mit dem Bogen die vier Saiten. Cello lernen kann eigentlich jeder, der etwas Geduld mitbringt.  In meinem Unterricht waren schon 5-jährige Kinder, berufstätige Mütter und sogar eine 83-jährige Großmutter. Das Cello gibt es in vielen Größen, und es kann für ca 15 Euro monatlich bei einem Geigenbauer ausgeliehen werden. Seinem Kind ein eigenes Instrument zu kaufen lohnt sich zunächst nicht, da man allzu früh eine neue Größe benötigt. Im Unterricht lege ich besonderen Wert darauf, dass die Schüler von der ersten Stunde an Stücke spielen und sich nicht unnötig lange mit Übungen auseinandersetzen müssen. Ein wichtiges Standbein des Cellospiels ist das Singen, da man so am besten trainieren kann, die richtigen Töne im Kopf zu haben, um sie auch korrekt zu spielen. Anders als die Gitarre hat das Cello keine Bünde, die einen Anhaltspunkt für das Greifen der Töne bieten. Deshalb  begleite ich meine Schüler auch am Cello oder am Klavier und gebe ihnen damit die notwendige Orientierung. Der Anfang am Cello ist nicht ganz einfach, aber sobald man sich ein wenig eingearbeitet hat, geht es flott voran. Nachdem man den Bogenstrich im Griff hat, kommen fast stündlich neue Töne hinzu. So erschließt man sich bald auch kompliziertere Melodien. Dafür ist es aber auch nötig, dass man von Beginn an 4-5 Mal pro Woche übt, wobei anfangs 15 Minuten schon ausreichen.

Von Klassik bis Pop
Genauso vielseitig wie das Cello ist, sind auch die Spielstücke, die im Unterricht vorkommen.
Von Klassik bis Pop wird alles bedient, und so ist für jedermann was dabei.

 Lukas Kroczek