Die Gitarre

Die Gitarre ist in vielen Musikrichtungen wie Klassik, Folk, Blues, Rock, Pop, Flamenco und Jazz zu Hause. So unterschiedlich die Stile, so verschieden sind auch die Instrumente. Klang, Bauart und Spieltechniken variieren in erheblichem Maße. Die Gitarre zählt sowohl zu den Akkordinstrumenten als auch zu den Melodieinstrumenten. Sie kann als Begleit- oder als Soloinstrument gespielt werden. Diese Vielseitigkeit macht die Gitarre so populär und beliebt, dabei sollten ihre spieltechnischen Anforderungen aber nicht unterschätzt werden.

Früh übt sich - aber auch Ältere können einsteigen
Ein gutes Einstiegsalter für die Gitarre ist die Grundschulzeit. In besonderen Fällen kann auch schon vor der Schule, im Rahmen der musikalischen Früherziehung mit dem Unterricht begonnen werden. Es gibt die klassische Gitarre in verschiedenen Größen. Um das passende Instrument zu finden, ist eine Beratung durch den Gitarrenlehrer eine gute Unterstützung. Da die kleineren Gitarren nur etwa zwei bis drei Jahre gespielt werden, gibt es die Möglichkeit, gebrauchte Gitarren an jüngere Schüler weiterzuverkaufen, so dass keine Gitarre in der Ecke „verstauben“ muss. Ältere Schüler steigen  oft mit der E-Gitarre in Rock- oder Bluesmusik ein. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung, und es ist immer wieder erstaunlich, welche Fortschritte auch erwachsene Anfänger oder Wiedereinsteiger neben Beruf und Familie am Instrument erzielen. Angeboten wird sowohl Einzel- als auch Gruppenunterricht. Im Einzelunterricht steht der Fortschritt mehr im Vordergrund, der Lehrer kann den Unterricht individueller gestalten, der Schüler wird stärker gefordert und gefördert. Gruppenunterricht ist vor allem für jüngere Schüler geeignet und lässt größeren Raum für spielerische Elemente.

Gitarre spielen bereichert das Leben
Das Gitarrenspiel erfordert ein möglichst regelmäßiges Üben, so dass in drei bis vier Jahren die Grundlagen erlernt werden und die Möglichkeit besteht, in Ensembles zu spielen und bei Auftritten mitzuwirken. So ist es jedem Schüler möglich, „seine“ Musik zu finden und zu spielen und das Instrument als Bereicherung für sich zu entdecken.

Rüdiger Protzer, Gerhard Stegmeier