Die Trompete

Die Trompete ist ein sehr altes Instrument und wurde zunächst als Signalhorn  bei religiösen Zeremonien gespielt. Sie hatte keine Ventile oder Züge, und so konnte man lediglich die Naturtöne nutzen. Lange Zeit war die Trompete nur wenigen privilegierten Menschen vorbehalten und erklang meist nur an Fürstenhöfen oder in wohlhabenden Handelsstädten. In der Zeit Mozarts wurde sie dann zum festen Bestandteil des Orchesters, und erst die Entwicklung des heute bekannten Ventilsystems ermöglichte es der Trompete, zu einem in den unterschiedlichsten Musikstilen,  wie etwa Jazz, Klassik, Orchestermusik, Pop oder Ska, beheimateten und beliebten Instrument zu werden.

Für Frühstarter und Spätberufene
Lernen kann die Trompete eigentlich jeder. Das richtige Alter für den Beginn liegt etwa bei acht oder neun Jahren, aber auch „Spätberufene“ sollten keine Hemmungen haben, dieses Instrument auszuprobieren. Ansatz und Atemtechnik werden Schritt für Schritt in individuellen Portionen vermittelt, und so entwickelt sich der Ton, und der Spaß kommt von ganz alleine dazu. Im Unterricht verwende ich gerne Playback-CDs, das Spielen nach Noten gehört genauso zu meinem Unterricht wie das Improvisieren.

Können macht Spaß
Zuweilen nehme ich dann auch gerne die „Begleitdienste“ meiner Kollegen in Anspruch, und so kann der Schüler mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung spielen. Fortgeschrittene Schüler bringen ihr erlerntes Können in Orchester und Bands ein, und da steht im Vordergrund einfach das Motto:  „Können macht Spaß“.

Andrej Lobanow